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Mercedes setzt den Ton am Madring: Antonelli führt den Madrid-Freitag an

Kimi Antonelli beendet den ersten Formel-1-Freitag am neuen Madring an der Spitze. Mercedes und Ferrari wirken vor Qualifying und Rennen in Madrid besonders stark.

Von APEXSECTOR Redaktion

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KI-generierte Rennszene: silberner Formel-1-Wagen mit türkisen Akzenten fährt durch eine Steilkurve auf dem Madring in Madrid, ein rotes Auto folgt im Hintergrund.
Bildnachweis: KI-generierte Illustration, APEXSECTOR

Madrids F1-Debüt liefert sofort Spannung

Die Formel 1 erlebt an diesem Wochenende eine Premiere: Der Madring in Madrid richtet erstmals den Großen Preis von Spanien aus. Die 5,414 Kilometer lange Strecke kombiniert öffentliche Straßen mit permanenten Abschnitten, hat 22 Kurven und stellt Teams wie Fahrer vor eine völlig neue Aufgabe. Nach den ersten Trainings herrscht vor allem eine Erkenntnis: Die Kräfteverhältnisse bleiben vor Qualifying und Rennen offen.

Mercedes vorne – Antonelli setzt die Bestzeit

Mercedes erwischte den bislang stärksten Start ins Wochenende. George Russell war im ersten freien Training mit einer Runde von 1:34,077 Minuten Schnellster, knapp drei Zehntelsekunden vor Teamkollege Kimi Antonelli. Im zweiten Training drehte der WM-Führende dann auf: Antonelli setzte auf Soft-Reifen die Tagesbestzeit von 1:33,662 Minuten.

Charles Leclerc verlor nur 0,113 Sekunden auf Antonelli und bestätigte damit Ferraris starke Frühform. Lewis Hamilton folgte auf Rang drei. Das deutet darauf hin, dass Mercedes und Ferrari beim ersten Formel-1-Auftritt in Madrid aktuell die Referenz setzen.

Neue Strecke, wenig Fehlertoleranz

Der Madring verlangt den Fahrern sofort viel ab. Enge Begrenzungen, schnelle Richtungswechsel und die markante Steilkurve „La Monumental“ machen präzise Runden entscheidend. In FP2 sorgte ein Unfall von Arvid Lindblad für die einzige rote Flagge des Tages – ein frühes Zeichen dafür, wie schnell kleine Fehler an diesem Kurs bestraft werden können.

WM-Führender Antonelli mit Rückenwind

Antonelli reist mit 267 Punkten als Tabellenführer nach Madrid. Russell folgt mit 201 Punkten, Hamilton liegt mit 191 Zählern auf Rang drei. Nach seinem Sieg in Monza hat Antonelli die Chance, seinen Vorsprung weiter auszubauen – doch die neue Strecke könnte das Qualifying besonders unberechenbar machen.

Das steht am Samstag und Sonntag an

Am Samstag beginnt das dritte freie Training um 12:30 Uhr, bevor um 16:00 Uhr die Startplätze für den Großen Preis vergeben werden. Das Rennen startet am Sonntag um 15:00 Uhr Ortszeit über 57 Runden. Die Wetterprognose verspricht warme, trockene Bedingungen mit Temperaturen von über 30 Grad – Reifenmanagement dürfte daher ein zentraler Faktor werden.

APEXSECTOR Fazit

Mercedes geht als leichter Favorit in den entscheidenden Teil des Wochenendes, Ferrari ist aber in Schlagdistanz. Auf einer Strecke, auf der niemand Erfahrungswerte aus früheren Rennen besitzt, kann schon ein kleiner Fehler über Startreihe eins oder das Mittelfeld entscheiden. Das Qualifying am Samstag wird zeigen, wer den Madring wirklich verstanden hat.

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APEXSECTOR Redaktion